Grüße aus Fukushima

Von Doris Dörrie startet am 10.3. und erzählt die Geschichte zweier ungleicher Frauen. Die junge Deutsche Marie ist auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen: für die Organisation Clowns4Help reist sie in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist.
Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt Marie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will.
Doris Dörrie erzählt eine bewegende Geschichte vom Leben und Loslassen. Erstmals entstand einer ihrer Spielfilme komplett in Japan und komplett in eindrucksvollem Schwarzweiß. Der Score der ganz besonderen Komponistin, Musikerin und Künstlerin Ulrike Haage wurde teils im Hansa Studio Berlin, teils im ehemaligen SED Gästehaus am Schloss Niederschönhausen aufgenommen und gibt dem Film eine besondere Tiefe, Glanz und Schönheit. Neben Musik von Velvet Underground und Dat Politics gibt es Musik von den wirklich zauberhaften japanischen Münchnern Coconami, wo sich Nami, die auch im Film mitspielt, beim Abspannsong auf der Ukulele begleitet.
Wir sind stolz und glücklich! Oder um es mit Doris Dörrie zu sagen: There is Hope.

Offizielle Facebook Seite